Akzeptanzkommunikation war Thema bei Deponiefachtagung

22. Leipziger Deponiefachtagung

22. Leipziger Deponiefachtagung 2026

Leipzig. Welche Besonderheiten eine EHS-Deponie auf einer Bergbausanierungsfläche aufweist und wie die LMBV das Vorhaben bei Kostebrau kommuniziert, war Thema bei der 22. Deponiefachtagung in Leipzig, bei der zahlreiche Fachexperten, Technologieanbieter und Behördenvertreter zusammenkommen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

Für die LMBV stellte Kathleen Hofmann-Mitzschke die Rolle des Bergbausanierers vor, ging dabei auf technische Lösungen und kommunikative Herausforderungen für das EHS-Thema ein. Bausteine der Akzeptanzkommunikation, bisher zur Anwendung gebrachte Beteiligungsformate und die Situation in der Projektregion beschrieb Ralf Krüger von der Kommunikationsagentur Füller & Krüger, die die LMBV bei diesem Projekt kommunikativ unterstützt. Mehr als 120 Fachexperten erfuhren auf diese Weise, dass auch ein bundeseigener Bergbausanierer wie die LMBV ähnlichen Phänomenen begegnet wie private oder kommunale Vorhabenträger im Bereich des Deponiebaus: Allgemein wird die Notwendigkeit von Deponien anerkannt, so auch im Fall der EHS-Deponie in der Lausitz, aber dort wo sie konkret geplant ist, gibt es Einwände und Kritik. Wie die Diskussion zeigte, ist das bei anderen Deponien ähnlich. Deshalb sei eine ehrliche und transparente Kommunikation über das Vorhaben und die Auswirkungen wichtig, so der Tenor.

Die Fachtagung fand am 10. und 11. März 2026 in Leipzig statt. Initiatoren sind neben der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig das Landesamt für Umwelt Brandenburg, das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt.

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